Lieder eines fahrenden Gesellen

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Lieder eines fahrenden Gesellen is een liederencyclus gecomponeerd door Gustav Mahler tussen 1883 en 1885. De cyclus omvat 4 liederen voor zangstem en orkest. De teksten -deels door de componist zelf geschreven, deels overgenomen uit de gedichtenbundel Des Knaben Wunderhorn,- handelen over het lot dat iemand ten dele valt wanneer hij of zij een geliefde verliest. Hierdoor wordt de onbeantwoorde liefde die Mahler voelde voor operazangeres Johanna Richter weleens in verband gebracht met de ontstaansgeschiedenis van de liederen. Het zwerversbestaan dat Mahler leidde van 1881 tot 1889 kan eveneens als inspiratiebron worden aangeduid, wanneer men de titel analyseert. De "fahrende Gesell" is een verwijzing naar, of eerder een synoniem voor, de "Wanderer", de zwervende die aan het eind van zijn pad niets meer staat te wachten dan rouwende berusting. Thema's uit de cyclus' heeft Mahler later gebruikt in zijn Eerste Symfonie.

Mahler slaagt er op bijzondere wijze in de tekst zeer direct te vertalen in de muziek. Iedere emotie is terug te vinden in de melodie en de orkestbegeleiding. De thematiek van deze liederen is verwant met die van Winterreise van Schubert.

Lied 1: Wenn mein Schatz Hochzeit macht[bewerken]

Wenn mein Schatz Hochzeit macht
Wenn mein Schatz Hochzeit macht,
Fröhliche Hochzeit macht,
Hab' ich meinen traurigen Tag!
Geh' ich in mein Kämmerlein,
Dunkles Kämmerlein!
Weine! Wein'! Um meinen Schatz!
Um meinen lieben Schatz!
Blümlein blau! Blümlein blau!
Verdorre nicht, verdorre nicht!
Vöglein süss! Vöglein süss!
Du singst auf grüner Heide!
Ach! Wie ist die Welt so schön!
Ziküth! Ziküth!
Singet nicht! Blühet nicht!
Lenz ist ja vorbei!
Alles Singen ist nun aus!
Des Abends, wenn ich schlafen geh',
Denk ich an mein Leide!
An mein Leide!

Mahler laat het karakter van de verschillende coupletten duidelijk horen in de muziek. Bij het eerste gedeelte voert de "traurige Tag" de boventoon, afgewisseld door houtblazers die cynisch wat vrolijkheid van het huwelijk (met een ander) van de geliefde inbrengen.

In het tweede gedeelte klinkt even de schoonheid van de natuur. Daarna keert de duisternis van het eerste gedeelte weer terug.

Lied 2: Ging heut' morgen übers Feld[bewerken]

Ging heut' morgen übers Feld,
Tau noch auf den Gräsern hing;
Schprach zu mir der lust'ge Fink:
"Ei, du! Gelt?
Guten Morgen! Ei gelt? Du!
Wird's nicht eine schöne Welt!?
Zink! Zink!
Schön und flink!
Wie mir doch die Welt gefällt!"
Auch die Glockenblum' am Feld
Had mir lustig, guter Ding'
Mit den Glöckchen, klinge, kling,
Klinge, Kling,
Ihren Morgengruss geschellt:
Wird's nicht eine schöne Welt!?
Kling, Kling,
Schönes Ding!
Wie mir doch die Welt gefällt!
Heia!
Und da fing im Sonnenschein
Gleich die Welt zu funkeln an;
Alles Ton und Farbe gewann
Im Sonnenschein!
Blum' und Vogel, Gross und Klein!
"Guten Tag!"
Ist's nicht eine schöne Welt?
Ei, du! Gelt!?
"Schöne Welt!"
Nun fängt auch mein Glück wohl an?!
Nein! Nein!
Das ich mein',
Mir nimmer, nimmer blühen kann!

Dit lied heeft Mahler uitgebreid geciteerd in zijn Eerste Symfonie. De muziek is zeer beeldend. Men ziet de dichter het veld inwandelen en genieten van de natuur. Het is echter slechts de natuur, niet de dichter, die gelukkig is, zoals blijkt uit de laatste regels.

Lied 3: Ich hab' ein glühend Messer[bewerken]

Ich hab' ein glühend Messer in meiner Brust,
O weh! O weh! Das schneid't so tief
in jede Freud' und jede Lust,
So tief, so tief!
Ach, was ist das für ein böser Gast!
Nimmer hält er Ruh',
Nimmer hält er Rast,
Nicht bei Tag, noch bei Nacht, wenn ich schlief!
O weh! O weh!
Wenn ich den Himmel seh',
Seh' ich zwei blaue Augen steh'n!
O weh! O weh!
Wenn ich im gelben Felde geh',
Seh' ich von fern das blonde Haar im Winde weh'n!
O weh! O weh!
Wenn ich aus dem Traum auffahr'
Und höre klingen ihr silbern Lachen,
O weh! O weh!
Ich wollt', ich läg' auf der Schwarzen Bahr',
Könnt' nimmer, nimmer die Augen aufmachen!

De stekende pijn van het "glühend Messer" wordt verbeeld in een heftige orkestbegeleiding met veel accenten. Het begin van het tweede gedeelte staat daarmee in scherp contrast, hoewel de wanhoop blijft. Aan het einde keert de heftigheid van het begin terug.

Lied 4: Zwei blauen Augen[bewerken]

Die zwei blauen Augen von meinem Schatz,
Die haben mich in die weite Welt geschickt.
Da mußt ich Abschied nehmen vom allerliebsten Platz!
O Augen, blau! Warum habt ihr mich angeblickt?
Nun hab ich ewig Leid und Grämen!
Ich bin ausgegangen in stiller Nacht,
In stiller Nacht wohl über die dunkle Heide.
Hat mir niemand ade gesagt, ade!
Mein Gesell war Lieb und Leide!
Auf der Straße steht ein Lindenbaum,
Da hab ich zum erstenmal im Schlaf geruht!
Unter dem Lindenbaum, der hat
Seine Blüten über mich geschneit,
Da wußt ich nicht, wie das Leben tut,
War alles, ach, alles wieder gut!
Alles! Alles! Lieb und Leid!
Und Welt und Traum!

De dichter is door de mislukte liefde voor "meinem Schatz" verjaagd. Droevig is hij op pad gegaan (paukenslagen in het tweede gedeelte). Pas bij een lindeboom onderweg vindt hij rust.

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